Staupe ist eine hoch ansteckende und oft tödliche Viruserkrankung bei Hunden. Sie wird durch Kontakt mit infizierten Tieren oder deren Sekrete, wie Urin und Kot, übertragen. Typische Anzeichen sind Fieber, Atemwegs- und Magen-Darm-Beschwerden sowie später neurologische Ausfälle. Unbehandelt verläuft die Krankheit häufig tödlich, auch überstandene Infektionen können dauerhafte Schäden hinterlassen.
Der wichtigste Schutz ist die Impfung, ergänzt durch Kontaktvermeidung und Hygiene. Bei Verdacht muss sofort ein Tierarzt aufgesucht und das Tier isoliert werden. Welpen, die noch nicht vollständig geimpft sind, sollten keinen Kontakt zu fremden Hunden oder stark frequentierten Hundewegen haben, da sie besonders gefährdet sind.
Was Sie tun können um eine Infektion zu verhindern:
• Vermeiden Sie den Kontakt mit erkrankten Hunden und Wildtieren wie Füchsen, Mardern oder Waschbären.
• Festgelegte Waldwege nicht verlassen – Hunde sollten im Wald nicht an Tierkadavern oder am Kot von Wildtieren schnüffeln.
• Die gesetzlich geregelte Leinenpflicht gemäß § 3b des Steiermärkischen Landes-Sicherheitsgesetzes idgF ist auch im Wald ausnahmslos einzuhalten!
Die Leinenpflicht ist kein bürokratisches Hindernis, sondern ein wichtiger Beitrag zum Schutz Ihres eigenen Hundes und der heimischen Wildtiere. Ein angeleinter Hund gerät nicht in gefährliche Situationen, läuft nicht unkontrolliert Wildtieren nach und kann weder sich selbst noch andere Tiere gefährden.
